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Verfasser Titel Jahr
zeige Details Wagner, Annegret. Einfluss der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (rTMS) auf motorische Störungen bei Patienten mit Morbus Parkinson und Morbus Wilson
In: Klinische Neurophysiologie. - Stuttgart [u.a.] : Thieme Vol. 38, No. 03 (9. 2007), p. 169-178
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2007
EINLEITUNG: Die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) ist ein nichtinvasives Stimulationsverfahren, das in der klinischen Forschung und zur experimentellen Behandlung neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen eingesetzt wird. Anliegen der Studie ist es, die Wirksamkeit der rTMS auf motorische Störungen bei Morbus Parkinson und Morbus Wilson zu untersuchen und zu prüfen, ob es eine Beziehung zwischen den motorischen rTMS-Effekten und dem dopaminergen nigrostriatalen System gibt. METHODIK: Wir behandelten 15 Patienten mit Morbus Parkinson (Hoehn & Yahr Stadium I oder II) und 15 Patienten mit Morbus Wilson (neurologische Verlaufsform) mit einer unterschwelligen 5 Hz-rTMS bihemisphäriell über dem primär-motorischen Handareal. Die motorischen Störungen wurden mit dem motorischen Teil der UPDRS, dem „CS"-Schreibtest und einer Schriftprobe bewertet. Die Beurteilung des dopaminergen nigrostriatalen Systems erfolgte mittels [ 123I]-β-CIT- bzw. [ 123I]-FP-CIT- und [ 123I]-IBZM-SPECT. ERGEBNISSE: Die Patienten mit Morbus Parkinson profitierten in der UPDRS signifikant von der rTMS. Im „CS"-Schreibtest besserte sich die Symptomatik nur tendenziell. In der Schriftprobe sank die Mikrographie von 40% auf durchschnittlich 19%. Die nuklearmedizinischen Befunde weisen daraufhin, dass vor allem die Patienten mit Morbus Parkinson von der rTMS profitierten, bei denen die Störungen im dopaminergen nigrostriatalen System nicht so stark ausgeprägt waren. Die Patienten mit Morbus Wilson zeigten nach rTMS in keinem Untersuchungstest eine signifikante Verbesserung ihrer motorischen Symptomatik. Das traf nur für Einzelfälle zu. DISKUSSION: Wir konnten die Wirksamkeit der rTMS auf motorische Störungen bei Morbus Parkinson bestätigen. Bei Morbus Wilson kann die rTMS nur als individueller Heilversuch empfohlen werden. Obwohl der Wirkungsmechanismus der rTMS im Einzelnen noch nicht bekannt ist, unterstützen unsere Ergebnisse die Annahme, dass an den funktionsverbessernden Effekten der rTMS das dopaminerge System beteiligt ist..
1. Verfasser: Wagner, Annegret.
beteiligte Personen: Hermann, Wieland, , Hesse, Sven, , Sabri, Osama. , Wagner, Armin.
Format: Elektronisch
Sprache: German
Erschienen: Stuttgart ; New York : Georg Thieme Verlag, 2007.
Schlagwörter:
URL: http://dx.doi.org/10.1055/s-2007-980183

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